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EbM auf den Punkt - Teil 43: Hawthorne-Effekt

Der Begriff "Hawthorne-Effekt" beschreibt das Phänomen, dass Teilnehmer an einer Studie sich anders verhalten als im normalen Leben. Dafür wird verantwortlich gemacht, dass sich die Probanden der Beobachtung bewusst sind. Der Hawthorne-Effekt tritt dabei sowohl in der Behandlungs- als auch in der Kontrollgruppe auf. Dadurch kann es schwerer sein zu beurteilen, ob eine neue Therapie besser wirkt als die bisherige Standardbehandlung.

Einige Beispiele zum Hawthorne-Effekt finden sich hier.

Kleist, Schweiz Med Forum 2006; 6:1023-1027

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