Shared decision making, also die gemeinsame Entscheidungsfindung von Patient und Arzt, wird derzeit wieder in vielen Artikel diskutiert. Hier ein paar besonders lesenswerte aktuelle Beiträge: Im Kontext von "too much medicine" steht auch immer wieder das Deprescribing im Fokus, also das gezielte Absetzen von Arzneimitteln, wenn Multimedikation den Patienten belastet. Jesse Jansen und Kollegen beschreiben in einem Artikel im BMJ, wie shared decision making helfen kann, die Prioritäten des Patienten richtig zu verstehen und umzusetzen ( BMJ 2016;353:i2893 ) Ein Autorenteam um John Yudkin machen in einem Beitrag im BMJ deutlich ( BMJ 2016;353:i3147 ), dass der Patient bei der Behandlung von Risikofaktoren (statt manifester Erkrankungen) besonders gut wissen muss, auf was er sich einlässt - deshalb sollten Leitlinien entsprechende Entscheidungshilfen enthalten - da sind sich die Autoren z.B. mit Margaret McCartney einig, über deren Artikel ich bereits berichtet hatte . V...