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Posts mit dem Label "shared decision making" werden angezeigt.

Lesetipp in eigener Sache: Gut informiert entscheiden bei der Krebsfrüherkennung

Krebsfrüherkennung ist doch immer eine gute Sache - oder? Ganz so einfach ist es nicht, denn nicht immer halten die Untersuchungen die Versprechen aus der Werbung und oft gibt es auch Nachteile und Risiken. Deshalb ist eine eigene informierte Entscheidung so wichtig. Die Hintergründe dazu und Infos zum Mammografie-Screening, dem Darmkrebs-Screening und dem PSA-Screening beschreibe ich im aktuellen Titelbeitrag in der Pharmazeutischen Zeitung .

Lesetipp: Der informierte Patient - was nötig wäre und was tatsächlich passiert

Shared decision making, also die gemeinsame Entscheidungsfindung von Patient und Arzt, wird derzeit wieder in vielen Artikel diskutiert. Hier ein paar besonders lesenswerte aktuelle Beiträge:  Im Kontext von "too much medicine" steht auch immer wieder das Deprescribing im Fokus, also das gezielte Absetzen von Arzneimitteln, wenn Multimedikation den Patienten belastet. Jesse Jansen und Kollegen beschreiben in einem Artikel im BMJ, wie shared decision making helfen kann, die Prioritäten des Patienten richtig zu verstehen und umzusetzen ( BMJ 2016;353:i2893 ) Ein Autorenteam um John Yudkin machen in einem Beitrag im BMJ deutlich ( BMJ 2016;353:i3147 ), dass der Patient bei der Behandlung von Risikofaktoren (statt manifester Erkrankungen) besonders gut wissen muss, auf was er sich einlässt - deshalb sollten Leitlinien entsprechende Entscheidungshilfen enthalten - da sind sich die Autoren z.B. mit Margaret McCartney einig, über deren Artikel ich bereits berichtet hatte . V...

Lesetipp: Evidenz für den einzelnen Patienten

Gerade im Kontext von Leitlinien-Empfehlungen gerät leicht aus dem Blick, dass medizinische Entscheidungen immer für und von Individuen getroffen werden müssen. Konkret heißt das, dass im Sinne der evidenzbasierten Medizin die konkreten Umstände und Präferenzen des Patienten eine enorm wichtige Rolle spielen. Das gilt besonders dann, wenn die Evidenz aus klinischen Studien mit einer erheblichen Unsicherheit behaftet oder es fraglich ist, ob die Studienergebnisse tatsächlich auf den einzelnen Patienten übertragen werden können. Deshalb ist shared decision making so wichtig. Wie das konkret aussehen kann und welche Herausforderungen bestehen, illustriert ein Autorenteam um Margaret McCartney in einem Beitrag im BMJ . Die Hauptautorin hat auf Twitter einen Link für den freien Zugang zum Artikel verteilt (es ist aber unklar, wie lange der funktioniert) BMJ 2016;353:i2452