Nicht immer läuft in Studien alles so glatt, wie es geplant war. Doch wie wertet man die Studien aus, bei denen Patienten etwa nicht bis zum Ende mitgemacht haben. Grundsätzlich lassen sich drei Auswertungsarten unterscheiden: * Intention-to-treat (ITT): Alle randomisierten Patienten werden ausgewertet, und zwar in der Gruppe, zu der sie ursprünglich zugeteilt waren. ITT berücksichtigt also auch falsch eingeschlossene Patienten, Therapie- oder Studienabbrecher. * Per-protocol: Nur die Patienten werden ausgewertet, die sich entsprechend der Studienplanung verhalten haben. * As-treated: Die Patienten werden so ausgewertet, wie sie tatsächlich behandelt wurden (also z.B. werden sie für den Vergleichsarm ausgewertet, wenn sie ursprünglich zum Behandlungsarm randomisiert wurden und im Lauf der Studie auf die Vergleichstherapie gewechselt haben). Die ITT-Analyse wird als Goldstandard bei RCTs angesehen. Das hat mehrere Gründe: * Die Vergleichbarkeit der Patientengruppen und die statistische ...