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Podcast-Magazin Evidenzbasierte Pharmazie im April

Beim Podcast-Magazin im April geht es um diese Themen: Mit der Gesundheitswissenschaftlerin Sylvia Sänger spreche ich darüber, wie sich Evidenz und Patientenpräferenzen miteinander vereinbaren lassen. In der Reihe zu diagnostischen Tests erfahren Sie, warum trotz großer Genauigkeit von Tests ein großer Teil von positiven Ergebnissen falsch sein kann. Und der Blick über den Tellerrand geht in dieser Folge nach Österreich.



Hier die Rechenbeispiele aus dem Podcast:

positiver prädiktiver Wert (PPV) = richtig positive Testergebnisse/alle positive Testergebnisse
negativer prädiktiver Wert (NPV)= richtig negative Testergebnisse/alle negative Testergebnisse

1. Beispiel
Sensitivität 90%, Spezifität 80%, Prävalenz 0,1%
PPV = 9/2007 = 0,45%
NPV = 7992/7993 = 99,99%
Krank (K+) Krank (K-)Summe
Test positiv (T+) 9 1998 2007
Test negativ (T-) 1 7992 7993
Summe 10 9990 10000

2. Beispiel
Sensitivität 90%, Spezifität 80%, Prävalenz 5%
PPV = 450/2350 = 19,15%
NPV = 7600/7650 = 99,35%
Krank (K+) Krank (K-)Summe
Test positiv (T+) 450 1900 2350
Test negativ (T-) 50 7600 7650
Summe 500 9500 10000

3. Beispiel
Sensitivität 99,9%, Spezifität 99,99%, Prävalenz 0,01%
PPV = 1/2 = 49,98%
NPV = 9998/9998 = 100%
Krank (K+) Krank (K-)Summe
Test positiv (T+) 1 1 2
Test negativ (T-) 0 9998 9998
Summe 1 9999 10000

Und hier noch die Links:




Musik Ausschnitte aus „I dunno“ von grapes, unter CC BY 3.0

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