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Unabhängige Zeitschriften: Gute Pillen, schlechte Pillen

Die Zeitschriften, die ich bisher in dieser Reihe vorgestellt haben, richten sich im wesentlichen an Fachleute wie Ärzte und Apotheker. Die deutschsprachigen unabhängigen Zeitschriften geben aber zusammen auch eine Publikation heraus, die speziell für Verbraucher/Patienten herausgegeben wird: Gute Pillen, schlechte Pillen (GPSP).

Die Zeitschrift gibt es seit 2005 und erscheint 6x im Jahr. Das Individual-Abo kostet 24,90 EUR im Jahr (Stand Juni 2015). Thematisiert werden nicht nur Nutzen, Risiken und Kosten von Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, Medizinprodukten und anderen Therapieverfahren, sondern auch Fehlentwicklungen im Gesundheitssystem, wie Werbung mit unbelegten Aussagen, Pharmamarketing oder verschwiegene Daten bei Therapiestudien. Warum unabhängige Zeitschriften so wichtig sind, wird auf der Homepage ausführlich thematisiert.

Aktuelle Volltexte (die letzten beiden Jahrgänge) sind nur für Abonnenten vollständig verfügbar. Allerdings wird pro Ausgabe auch für Nicht-Abonnenten jeweils ein Artikel freigeschaltet, außerdem sind auch das Editorial, die Rubrik "Werbung - aufgepasst" und die Datenbank "Gepanschtes" für alle frei zugänglich.

GPSP ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ vertreten.

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