Freitag, 25. November 2016

Podcast-Magazin Evidenzbasierte Pharmazie im November

In der November-Ausgabe geht es um folgende Themen: In der Rubrik „Evidenzbasierte Pharmazie in der Praxis“ gibt es wieder Hinweise zu verfügbaren evidenzbasierten Informationen, die sich besonders gut für die Beratung in der Selbstmedikation nutzen lassen. Neues gibt es bei medizin-transparent, in den Cochrane Reviews und im Patientenportal des IQWiG. In unserer Reihe zu systematischen Übersichtsarbeiten geht es dieses Mal um Overviews und Rapid Reviews. Und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie im Blick „Über den Tellerrand“, dieses Mal wieder mit der Evidenz-Sprechstunde, einem interessanten Beitrag im arznei-telegramm und einem ausgezeichneten Blogartikel zu diagnostischen Kennzahlen bei "Wissen was wirkt".





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Links zu evidenzbasierten Informationen für die OTC-Beratung

Links zu "Evidenzbasierte Pharmazie auf den Punkt" (systematische Reviews)
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Musik Ausschnitte aus „I dunno“ von grapes, unter CC BY 3.0 Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.



Montag, 21. November 2016

Videotipp: Noch mehr zu pharmagesponsorter Fortbildung

Das Thema pharmagesponsorte Fortbildung und ihre Folgen wird aktuell auch in einer groß angelegten Recherche von correctiv! in Kooperation mit RTL untersucht. Einen ersten Beitrag gab es letzte Woche zu sehen.

Das Problem haben übrigens nicht nur die Ärzte - bei den Apothekern ist es im Bereich der Selbstmedikation häufig ähnlich. Welche Ansätze es zur Entflechtung geben könnte, habe ich im letzten Jahr in einem Podcast mit Oliver Schwalbe besprochen, der Fortbildungsbeauftragter bei der Apothekerkammer Westfalen-Lippe ist.


Mittwoch, 16. November 2016

Video-Tipp: EbM und pharmagesponsorte Fortbildung bei der "Wissenswerte"

Jedes Jahr im Herbst findet die Wissenswerte statt, eine Fachkonferenz für Wissenschaftsjournalisten. 2015 gab es zwei Veranstaltungen, die sich mit EbM-relevanten Themen beschäftigten, und die beide als Mitschnitt auf YouTube verfügbar sind:

Die Wissenschaftler und EbM-Aktivisten David Klemperer und Anke Steckelberg beleuchteten die Frage, wieviel Evidenz inzwischen in unserem Gesundheitssystem steckt und welche Rolle die Patienteninformation dabei spielt.



Die Journalistin Martina Keller berichtete von einer Recherche zu pharma-gesponsorter Ärztefortbildung. In der Diskussion wird auch deutlich, wieviel gesundheitspolitischer Sprengstoff hinter dieser Recherche steckt.



Die nächste Wissenswerte findet übrigens Ende November 2016 in Bremen statt.

Montag, 7. November 2016

Linktipp: Open Trials

Wer jemals nach Details zu bestimmten klinischen Studien gesucht hat, kennt vermutlich das verzweifelte Bemühen, Daten aus den verschiedenen Ecken zusammenzutragen: Einträge aus Studienregistern, publizierte Ergebnisse, Bewertungen der Zulassungsbehörden und vieles mehr. Anfang Oktober ist ein Portal online gegangen (öffentliche Beta-Version), das alle diese Informationen vereinen will: Open Trials.

Das Projekt des EbMDataLab, einem Team rund um Ben Goldacre, will die Transparenz der Studiendaten verbessern und ist eine logische Fortsetzung der AllTrials-Kampagne. Zur Umsetzung nutzt das Projekt automatisierte Techniken und Beiträge aus der Crowd. Mehr Informationen gibt es in einem Hintergrundartikel und einem ausführlichen Video.


Montag, 31. Oktober 2016

Lesetipp: Überdiagnosen beim Mammografie-Screening

Quelle: Kooperationsgemeinschaft
Mammografie-Screening
Gilbert Welch, der sich schon seit vielen Jahren mit dem Überdiagnosen durch Krebsscreening beschäftigt, hat gemeinsam mit weiteren Autoren eine neue Analyse des US-amerikanischen Screenings auf Brustkrebs im NEJM veröffentlicht. Darin schätzen die Autoren die Größenordnung der Überdiagnosen anhand der Trends in den entdeckten Tumoren und vergleichen dazu Zahlen vor und nach der Einführung des Screening-Programms. Wie Welch et al. zutreffend beschreiben, ist die Verschiebung der Stadien hin zu kleinen Tumoren (in-situ Karzinome oder invasive Tumore unter 2 cm) allein noch kein Beleg für den "Erfolg" des Screenings. Denn nur ein kleiner Teil davon beruht tatsächlich darauf, dass der Anteil der großen Tumore (ab 2 cm) abnimmt - der Rest davon sind Diagnosen, die durch das Screening ausgelöst wurden, unabhängig von der Prognose der Tumorerkrankung.

Zu den Zahlen: Im betrachteten Zeitraum nimmt der Anteil an kleinen Tumoren von 36 Prozent auf 68 Prozent zu (bezogen auf alle entdeckte Tumore). Das entspricht im Vergleich ohne bzw. mit Screening 162 mehr Fälle pro 100.000 Frauen. Dem gegenüber steht jedoch nur ein Rückgang von 30 Fällen an großen Tumoren pro 100.000 Frauen. Die Differenz (132 Fälle/100.000 Frauen) wertet das Autoren-Team als Überdiagnosen. Auch die Mortalitätsraten bei den großen Tumoren nehmen die Autoren unter die Lupe und stellen fest, dass etwa zwei Drittel der gesunkenen Brustkrebssterblichkeit auf eine Verbesserung der Therapie und nicht auf das Screening zurückzuführen sind.

Ergänzend zu dem Artikel im NEJM hat Gilbert Welch ein Video auf YouTube eingestellt, in dem er die Methodik und die wichtigsten Befunde der Analyse erklärt.

N Engl J Med 2016; 375:1438-1447


Dienstag, 18. Oktober 2016

Podcast-Magazin Evidenzbasierte Pharmazie im Oktober

In der Oktober-Ausgabe geht es um folgende Themen: In der Rubrik „Evidenzbasierte Pharmazie in der Praxis“ gibt es wieder Hinweise zu verfügbaren evidenzbasierten Informationen, die sich besonders gut für die Beratung in der Selbstmedikation nutzen lassen. Neues gibt es bei medizin-transparent und im Patientenportal des IQWiG. In unserer Reihe zu systematischen Übersichtsarbeiten geht es dieses Mal um Meta-Analysen auf der Basis von individuellen Patientendaten. Und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie im Blick „Über den Tellerrand“, dieses Mal wieder mit der Evidenz-Sprechstunde und der Rubrik "Werbung aufgepasst" in Gute Pillen - Schlechte Pillen.





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Musik Ausschnitte aus „I dunno“ von grapes, unter CC BY 3.0 Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

Montag, 17. Oktober 2016

Jubiläumssymposium des Arzneimittelbriefs

Am Samstag war ich in Berlin beim Symposium des Arzneimittelbriefs anlässlich des 50. Geburtstags der unabhängigen Arzneimittelzeitschrift. Wer sich für die Details interessiert, findet sie im Storify mit Tweets und weiterführenden Links.